Dialogforum: Angst – Warum wir uns (nicht) ändern

Die Klimakatastrophe, Armut, der soziale Zerfall der Gesellschaften: Schreckensbilder und Krisenszenarien sorgen weltweit für Schlagzeilen und mediale Aufmerksamkeit. Doch was bleibt jenseits der auflagen- und quotensteigernden „bad News“? Was bieten Medien jenseits des voyeuristisch-distanzierten Blicks auf untergehende Welten, auf sich dramatisch zuspitzende Konflikte? Bestimmen die Spekulation und das Geschäft mit der Angst auch die Berichterstattung? Welche Verantwortung haben Zeitungen, Hörfunk und Fernsehen, wenn es darum geht, gesellschaftliche Krisenszenarien nicht nur in allen Farben zu beleuchten, sondern auch Lösungen und gesellschaftlichen Wandel zu thematisieren? Und nicht zuletzt: Welche Alternativen gibt es zu einer boulevardesken und populistischen Empörungsbewirtschaftung, die statt Angst und Ohnmacht die Perspektive gesellschaftlicher Veränderungen möglich machen? Sind es die neuen „sozialen“ Medien, die einen Ausweg markieren?

mit
Ursula Tischner (econcept - Agentur für Nachhaltiges Design / DE)
Kurt Langbein (Sachbuchautor, Produzent / AT)
Luise Tremel (FUTURZWEI. Stiftung Zukunftsfähigkeit / DE)
Ina Zwerger (Radiokolleg Ö1 / AT)
Daniel Erlacher (Elevate Festival / AT)
Moderation: Klaus Unterberger (ORF Public-Value Kompetenzzentrum / AT)